Freundeskreis Werner Feld

Fakt ist ...

WestLink und WestLink II

Vorschlag der Bürgerinitiative WernerFeld:
Erschließung der Gewerbegebiete im Bochumer Osten über den WestLink oder den WestLink II und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235



Das Verkehrsgutachten der Ingenieurgesellschaft Stolz mbH aus April 2016 [2] kommt zu dem Ergebnis, dass eine Nutzung der Opel-Werksflächen von bis zu 25 ha über die B 235 abgewickelt werden kann (siehe Szenarien 1 und 2).

Erst bei der Nutzung der gesamten, auf den Opel-Flächen II und III zur Verfügung stehenden Fläche als Gewerbegebiet (Szenarien 3a und 3b) sehen die Verkehrsgutachten [1, 2] die Notwendigkeit einer weiteren Verkehrsanbindung an eine Autobahn.
Die Bürgerinitiative WernerFeld ist der Meinung, dass das für diesen Fall errechnete Verkehrsaufkommen über eine optimierte B 235 abgewickelt werden kann (siehe hierzu Optimierung der B 235 nach dem Stand der Technik).

Ob es durch die Erschließung von weiteren Gewerbeflächen auf dem Güterbahnhof Langendreer zu einer Verschärfung der Verkehrsdichte kommen könnte, die eine alternative Verkehrsanbindung erforderlich machen würde, müssen weitere Gutachten zeigen.
Dennoch haben wir Ende 2016 einmal grob geschätzt, wie das Verkehrsaufkommen für die insgesamt 65 ha (netto) auf den Flächen für Opel II und III sowie dem Güterbahnhof aussehen könnte. Ausgehend von den 1.696 Fahrzeugen für 50 ha auf Opel II und III, die ein Verkehrsgutachten [1] ermittelt hat, haben wir ein Fahrzeugaufkommen von 2.210 Kfz pro Stunde geschätzt. Somit käme auch die sanierte B 235 in die Nähe ihrer Belastungsgrenze.
Deshalb haben wir uns um Alternativen zur Nord Variante bemüht, deren Ausgangssituation die Erschließung des Güterbahnhof Langendreer ist, der im Dezember 2016 zwar für den Regionalplan vorgeschlagen, aber nicht aufgenommen worden ist [17]:

Der WestLink

Um die Jahreswende 2016/2017 haben wir mit dem WestLink ein Erschließungskonzept mit ganzheitlichen Ansatz aufgestellt, das eine Anbindung der möglichen Gewerbeflächen an die A 40 über eine nach dem Stand der Technik optimierte B 235 wie auch eine Anbindung über den WestLink an die A 43 beinhaltet.

Der WestLink war am 22.02.2017 Thema im Strukturausschuss der Stadt Bochum (TOP 1.2).
Die Mitglieder haben der Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20170186 einstimmig zugestimmt, nach der der WestLink bei den zukünftigen Machbarkeitsstudien und Verkehrsgutachten zu berücksichtigen ist.

Der WestLink II

Im Juni 2017 konzipierten wir eine weitere Erschließungsvariante, die wir WestLink II genannt haben.

Diese neue Anregung zur Erschließung folgt einem Vorschlag eines interessierten Bürgers aus dem Bochumer Osten.

Diese Erschließungsvariante ist unabhängig von einer Freistellung der Güterbahntrasse zwischen der A 43 und der S-Bahnhaltestelle Bochum Langendreer West durch die Deutsche Bahn AG realisierbar, sofern der Güterbahnhof zukünftig als Gewerbegebiet genutzt wird. 

Auch wenn wir weiter davon ausgehen, dass der Güterverkehr abnehmen muss, um auf der zur Verfügung stehenden Fläche des Güterbahnhofs ein attraktives Gewerbegebiet zu realisieren, reagieren wir mit dem WestLink II auch auf den Unmut der Anwohner der Helstraße und der Straße Am Koppstück bzgl. unseren ersten Vorschlag (WestLink). Die Anwohner argumentieren mit der bereits bestehenden hohen Lärmbelastung durch

Der WestLink II war am 27.09.2017 Thema im Strukturausschuss der Stadt Bochum (TOP 1.2).
Die Mitglieder haben der Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20172126 einstimmig zugestimmt, nach der auch der WestLink II bei den zukünftigen Verkehrsgutachten zu berücksichtigen ist.